Die Nächte - ich mag nicht mehr :(

  • Irgendwie stimme ich mit den letzten Posts überein.
    Meine Erfahrung sagt auch, daß die Dinge meist erst zum "Problem" werden, wenn man versucht, eine eigene Überzeugung/ Entwicklungsschritt durchzusetzen, der aber bei den Kindern vielleicht noch gar nicht dran ist. Dann gibt es Gebrüll, frustrierte Eltern usw. Eben wie bei dem Spruch,"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht"
    Und wenn alle sagen, die Kinder müssen doch aber jetzt langsam endlich mal......dann zieht man wohl am Gras. Die Kids spüren, daß da was gegen die Natur geht und brüllen.
    Richtig kar geworden ist mir das damals zu Töpfchen-Geh-Zeit meiner Kinder. Die ersten Versuche, weil wir Erwachsenen meinten, die Kinder müssen jetzt aber langsam mal......endeten irgendwann in Totalverweigerung der Kids und jeder weitere Versuch von uns, es doch durchzusetzen, scheiterte. Das Umfeld: "Oh, Gott! Eure Kindern werden nie die Windeln los! Das müssen sie jetzt aber langsam lernen!" usw usw.
    Fakt war, daß ich sie mit Töpfchen und cokomplett in Ruh lies und sie irgendwann später ganz von selbst diesen Entwicklungsschritt gingen. Also hätten wir uns und den kids den Stress auch sparen können und einfach abwarten und sie ihr eigenesTempo leben lassen können.
    Mit der Entwöhnung vom Schnuller war es auch so, mit dem ewigen Bei-Mama-mit-im-Bett-Geschlafe auch.......Immer das gleiche Muster: Stress gab es, wenn ich was forcierte, weil ich glaubte, das müßten die Kinder jetzt aber können. Und wenn ich sie habe selbst den Zeitpunkt bestimmen lassen, löste sich das "Problem" auch, und zwar von selbst. Ohne Stress und Gebüll und Frust.
    Und ich denke, so ist es auch mit ihren Schlafbedürfnissen. Klar funktioniert es auch mit den paar harten Nächten durchhalten. Aber der Protest, den die Kinder sicher anmelden werden, richtet sich vielleicht gegen das "Ziehen am Gras" ?
    Also würd ich auch sagen, laßt sie in den Nonomos und vertraut drauf, daß sie den Schritt irgendwann von allein gehen.

  • Liebe Annika,
    das hört sich wirklich schwierig an, du arme.
    Ich stimme auch mit den letzten Posts überein. Man kann nichts erzwingen und schon gar nicht mit Zwillingen. Man bekommt so viele gutgemeinte Tipps, die sich einfach nicht umsetzen lassen. Ich hatte auch einerseits diesen Leidensdruck aufgrund des Schlafmangels und dann auch noch diesen Druck von außen, jetzt muss es aber mal klappen und sie müssen alleine einschlafen usw.
    Bei mir kam auch der Wendepunkt, als mein Mann zwei Wochen auf Dienstreise musste. Die Kinder waren es gewöhnt einer von ihm einer von mir gleichzeitig in den Schlaf getragen zu werden.
    Alle anderen Versuche sind gescheitert und endeten in einem Geschreigetöse ohne Ende.
    Auch schreienlassen und so ein quatsch hab ich probiert aber wer Zwillinge hat, weiß was sich gegenseitig hochschaukeln wirklich bedeutet.
    Letztendlich war die einzige Möglichkeit von uns auch das Familienbett.
    Ich legte beide Kinderbett Matratzen auf den Boden an die Wand und davor meine Matratze. Links und rechts aus Kissen einen wegrollschutz. Zwischen die Kinder ein Stillkissen. Mein Mann schlief im Schlafzimmer, da er ohnehin arbeiten musste.
    Dann hab ich abends das Licht gedimmt, Spieluhren an. Kinder in die Schlafsäcke. Und beide auf ihre bettseite gelegt, Milchfläschchen. Und dann sind sie noch etwas hin und hergerollt. Aber dann einfach rgendwann eingeschlafen. Ich konnte mein Glück kaum glauben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und seitdem machen wir es immer so.
    Irgendwann hab ich die Milch dann im Wohnzimmer gegeben und dann ganz weggelassen. Seitdem lese ich jeden Abend das gleiche Kinderbuch in Reimform vor. Und es klappt immer noch.
    Wann und wie ich aus diesem Familienbett wieder rauskomme ist dann der nächste Schritt. Aber es wird sich schon finden. Hauptsache din Nächte sind die ruhiger geworden. Ich muss nachts nicht durch die Gegend laufen und vor allem kein Kind mehr stundenlang rum tragen. Und wenn ich jetzt alleine bin mit den Kindern ist es überhaupt kein Problem mehr.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du deinen Weg findest auch wenn es allen Expertenmeinungen widerspricht. Ich kann nur empfehlen, Schlaf bei den Kindern. Wo auch immer du die Kinder hinlegst.


    Ach so, ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Kinder nachts öfters aufwachen und kontrollieren, ob alles noch so ist, wie beim Einschlafen. Wenn es anders ist, schlagen Sie Alarm. D.h. sie schlafen irgendwo ein und woanders wieder auf- erstmal Alarm.
    Bei uns wurden die Nächte in jedem Fall ruhiger. Ist einer mal kurz hochgeschreckt, reichte ein pschpsch und es wurde weitergeschlafen.


    Halte durch!! Ich drück die Daumen

  • Was ich noch fragen wollte. Stillst du oder gibt es Fläschchen? Ich hab immer wenn einer nachts trinken wollte, den anderen geweckt, damit er auch gleichzeitig das Fläschchen bekommt. Auf den Matratzen am Boden nebeneinander ging das gut. Sonst wäre ich verrückt geworden, wenn die beiden auch noch zu unterschiedlichen Zeiten trinken würden. Da bleibt dann ja noch weniger Zeit zu schlafen, du arme.

  • @ Berlinberlin: wie alt waren deine Kinder als du dich mit ihnen auf die Matratze gelegt hast und dein Mann weg war?
    Unsere sind ja im selben Alter und ich dachte gerade als ich es las, ob ich es vielleicht nochmal ausprobieren sollte. Ist ja schon ein paar Monate her, dass ich es versucht habe mit beiden auf der Matratze! Es ändert sich ja doch immer mal schnell das ein oder andere...

  • @gote: meine beiden waren da auch 11 Monate alt, als wir das Matratzenlager eröffnet haben.
    Nicht jeder Abend läuft perfekt. Aber länger als ne halbe Stunde dauert es in der Regel nie. Mein Sohn versucht auch schonmal aufzustehen oder anderweitig mich aus der Reserve zu locken. Aber wenn ich ihn ignoriere, legt er sich dann auch von selbst hin und schläft irgendwann. Ich muss mich nur schlafend stellen ;)
    Mein Glück ist, dass meine Tochter so recht schnell einschläft. Aber wenn deine beiden sich total kabbeln und Unsinn treiben, klappt das vielleicht so nicht..

  • Erstmal ein riesiges Danke an alle für die mutmachenden Antworten!!!!
    Also ich geb die Flasche und stille nicht. Sie trinken auch jeweils noch 2-3 Flaschen die Nacht.


    Ich hab auch schon dran gedacht ob die Nonomos unbedingt weg müssen und einfach abzuwarten.
    Wir müssen ja nur Nachts ständig raus und die Kinder wieder in den Schlaf schaukeln. Daher meine Überlegung das es so nicht weiter gehen kann und sich was ändern muss, sprich die Nonomos weg müssen.
    Wenn ich die Kinder darin liegen lasse werden sie trotzdem sehr oft wach und müssen wieder in den Schlaf geschaukelt werden. Es würde uns aber sicher etwas den Stress nehmen sie umzulegen.
    Vielleicht würden sie als Bettschläfer ja genauso oft wach werden....


    Gestern hab ich nochmal versucht sie ins Bett zu legen. Bei unserem Jungen hat es Mittags ganz überaschend geklappt aber auch nur weil er so übermüdet war das er sofort eingeschlafen ist.
    Abends hab ich dafür nur gebrüll geerntet und er war kaum noch zu beruhigen.
    Unser Mädchen hat sich bei dem Versuch so in Rage geschrien, sie ist hochrot angelaufen und war danach selbst in der Nonomo schwer zu beruhigen, da seh ich eigentlich gar kein Potential fürs im Bett einschlafen.
    Allerdings schlafen sie manchmal im Bett weiter wenn sie ihre Flasche bekommen haben. Früher war das fast immer so, inzwischen müssen wir sie aber oft umlegen und wieder einschaukeln.


    Ich bin hin und her gerissen zwischen weite rins Bett umlegen und in der Nonomo schlafen lassen. Vielleicht werden wir weiter einen Mittelweg fahren und sie nachts in der Nonomo lassen wenn sie unruhig sind ansonsten aber weiter umlegen.
    Wir werden dann wohl auch mal die größere Kaufen.


    Das Problem ist wirklich dieser furchtbar unruhige Schlaf und das ständige aufstehen und schaukeln :(


    Ich beneide so diejenigen unter euch, die die Kinder dann Nachts ins Bett holen können. Das hab ich alles probiert und stell es mir echt schön vor. Bei mir will aber gar keiner schlafen, nur schaukeln wollen sie.


    Nun überleg ich inzwischen schon ob ich einen Schlafcoach bezahle weil ich keinen Weg mehr weiss.
    Oder doch einfach durchhalten?


    Im Sommer wollen wir wegfahren. Wie nehm ich da nur die Nonomos mit und wo hänge ich sie auf? Türrahmen ist ja echt unicher bei so hüpfern wie wir sie haben.

  • Am anderen Ort kann auch alles besser klappen. Vielleicht wäre es einen Versuch wert die Nonomos einzupacken aber es erstmal im Bett zu probieren.


    Mir fiel grad ein Spruch von einem Freund ein, den er uns zur Geburt unseres ersten Kindes sagte. "Fangt nichts an was ihr nicht jeden Tag wiederholen wollt"
    Wir haben seine Worte erst beim zweiten, dritten, vierten Kind beherzigt.

  • Wenn dich das Schaukeln so sehr stört, dann solltet ihr es abgewöhnen.
    Oder ihr schafft größere Schaukeln an...
    Aber ihr müsst euch im Klaren sein, was ihr wollt. Das hin und her wird nicht funktionieren. Ihr solltet ein Ziel verfolgen. Schlafen im Bett oder in den Nonomos. Das Umbetten verwirrt die Kinder.

  • Ansonsten, schlafen Sie im Kinderwagen ein?
    Den haben wir im ersten Urlaub mit 15 Monaten benutzt.
    Wir sind mittags und abends spazieren gegangen und haben die Kids in den Schlaf gefahren :-)!
    In der anderen Umgebung, viel Wärme und Meer haben sie dann auch sehr gut geschlafen.
    Okay, manchmal war unser Mittagsspaziergang etwas länger als geplant, aber so haben wir echt auch genug Bewegung bekommen :D
    Wir haben sie abends dann umgebettet, gleich zu uns ins Bett!
    Mittags haben sie im Kinderwagen geschlafen, weil mir das Risiko zu groß war, das sie beim umbetten aufwachen.
    Die nonomos hatten wir dabei, sicherheitshalber, aber wir haben sie nicht gebraucht.


    Noch was, was vielleicht wichtig ist.
    Meine Jungs waren vom 10.- 13.-14. Lebensmonat nachts auch sehr unruhig, teilweise sogar 2 Stunden wach und haben im Bett gespielt, während ich rumdöste.
    Es ist auch ein Schub, Zähne usw. Nachts läuft das Gehirn auf Hochtouren, weil neue Synapsen geschaltet werden. Also auch wenn es für dich eine wirkliche Anstrengung ist, es gehört auch mit dazu und ist normal!!!
    Bis euer Sommerurlaub kommt, kann noch ganz viel passieren... Warte erstmal ab :-)!

  • oh mann, bei deinen erzählungen werd ich ja fast nostalgisch…. jaja, die federwiegen.. uns haben sie das leben gerettet, denn auch unsere kinder sind nur so eingeschlafen (3 an der zahl, gleichzeitig, da war nicht viel mit rumtragen oder auf dem gymnastikball wippen, obwohl wir auch das getan haben, aber irgendwann schafften wir das nicht mehr).
    ich weiß es gar nicht mehr, wie lange wir die federwiegen hatten - jedenfalls lange lange über die zeit hinaus, für die sie ausgewiesen sind. es heißt ja immer, dass man sie ca. ab 6-8 monaten darin nicht mehr schlafen lassen darf, weil sie sich dann umdrehen und rausfallen können.
    wir haben es wie berlinergör gemacht: tiefer gehängt und matratzen drunter. dann konnte nix passieren.
    und: deine wege/bewegungen nachts reduzieren! (wenn du es schon allein machen musst)
    entweder also: nonomo in das zimmer, in dem du schläfst, oder du schläfst da, wo die nonomos sind.
    evtl. seil dran machen, so dass du sie im liegen schaukeln (lassen) kannst.
    fläschchen: mit milchproportionierer und thermoskanne vorbereiten, so weit es geht!
    ich konnte damals so ein fläschchen in 2 sekunden zubereiten - dann einfach geben (mit 11 monaten halten sie das doch schon selber, oder? sonst stoffwindel unters kinn) und sie schlafen dann sicher weiter!


    so wie ich das verstanden habe, müssen sie doch wegen der umbetterei wieder in den schlaf gewiegt werden und nicht wegen der fläschchen, oder? probier es einfach mal aus.


    ansonsten kommt es wirklich auf deinen leidensdruck an, wie hier auch alle sagen.
    wir haben beide versionen (bei unterschiedlichen dingen) gehabt. version: "das wächst sich raus" und version "änder es, wenn du es brauchst".
    bei den federwiegen war es für uns kein problem, wir haben sie so lange darin gelassen, wie sie es wollten - irgendwann sind sie von allein auf das familienbett umgestiegen. wie gesagt, ich weiß es gar nicht mehr, wann, weil eben kein leidensdruck da war.


    bei den fläschchen war es für uns aber irgendwann ein problem, unser leidensdruck war groß, als sie dann schon über 2 jahre alt waren und immer noch nachtfläschchen trinken wollten. natürlich gab es hier auch (berechtigte) stimmen, die sagten: "warum wollt ihr das ändern? lasst es sie lieber selber entscheiden, sie werden es irgendwann von allein aufhören." stimmt ja auch.
    unser problem war auch nicht, dass wir oder andere dachten, dass sie dann bis zum abi ihr milchfläschchen wollen. ;)
    unser problem war unser eigener leidensdruck, WIR wollten und konnten nicht mehr x mal in der nacht wegen der fläschchen aufwachen. wir haben die umstellung eine weile vor uns hergeschoben, weil wir angst vor dem vermeintlichen riesenstress hatten. dann haben wir es an einem ruhigen wochenende, an dem wir beide einigermaßen entspannt waren, gewagt: fläschchen weggelassen, kinder getröstet, auch mal mit bösem handy - das ging ca. 2-3 nächte und dann war das mit dem nachtfläschchen durch! und nur die erste nacht war mit richtig richtig großem protest verbunden. wir hatten uns das ganze so viel schlimmer vorgestellt, als es war! selbst diese 3 nächte waren für uns schon wesentlich entspannter als die nächte zuvor. bei unseren jungs war es wohl auch der richtige zeitpunkt, meine ich - sonst wär die umgewöhnung nicht so schnell gegangen. wir haben das auch mit dem gedanken gemacht, dass wir es ja jederzeit wieder ändern/die umgewöhnung stoppen können, wenn wir merken, dass das für die jungs überhaupt nicht zu machen ist.


    ergo - du musst selber wissen, was du willst. beide varianten können zu ruhigen nächten führen. bei der variante, bei der du die umstellung probierst, sollte es für beide seiten der richtige zeitpunkt sein und ich würde das mit dem partner zusammen machen.

  • Nur nochmal zum Verständnis :)
    Sie schlafen in den nonomos ein und werden im Anschluss ins eigene Bett umgebettet (oder zu dir/ euch)?
    Wenn sie trinken wollen machen sie das im Bett und kommen wieder in die nonomo zum Einschlafen und werden wieder umgebettet, sobald sie eingeschlafen sind?


    Ist das euer Ablauf?
    Wir hatten auch schon sehr oft ganz unruhige Phasen, aber trotzdem haben sie geschlafen, obwohl sie eben unruhig waren. Dann haben wir das Babyphone auf die niedrigste Stufe gestellt, um nicht jeden Seufzer oder so mitzubekommen. Wir haben sie auch nie umgebettet nach dem Einschlafen, weil ich auch denke, dass es sie verwirrt.
    Milchflasche machen wir auch nachts wie Biene es gemacht hat und als sie nachts noch in den nonomos geschlafen haben, haben wir sie auch zum Trinken drin gelassen. Da reichte es dann meistens ein paar Sekunden oder weniger Minuten zu Schaukeln und sie haben wieder geschlafen.


    Zum Urlaub: wir hatten zuerst Türklammern, aber das ging bei uns nicht immer überall wegen zu wenig Türen oder zu schmalen Rahmen. Irgendwann haben wir uns die Gestelle angeschafft. Ist aber auch ein ziemlicher Kostenfaktor, für uns aber jeden Cent wert. Wenn man passende Türen für die Klammern hat, fand ich es ok für ein paar Nächte. Wenn sie allerdings sehr aktiv sind, würde ich auch die Variante mit Kiwa bevorzugen und vielleicht ändert sich ja auch was durch die Urlaubssituation!


    Liebe Grüße

  • Nur nochmal zum Verständnis
    Sie schlafen in den Nonomos ein und werden im Anschluss ins eigene Bett umgebettet (oder zu dir/ euch)?
    Wenn sie trinken wollen machen sie das im Bett und kommen wieder in die nonomo zum Einschlafen und werden wieder umgebettet, sobald sie eingeschlafen sind?


    Ja, genau so ist es. Wenn sie schlafen kommen sie ins eigene Bett. Dort bekommen sie auch ihre Flasche, die sie noch nicht selber halten können. Im Idealfall schlafen sie nach der Flasche dort weiter. In etwa 50% der Fälle legen wir sie aber zum einschlafen in die Nonomo zurück. Dann legen wir sie wieder ins Bett.
    Hört sich irgendwie nach viel hin und her an wenn ich es so lese....


    hast Du schon mal die Nonomo mit dem Motor von swing2sleep getestet?


    Ja, einen Motor haben wir sogar und er ist auch viel im Einsatz. Finde ihn allerdings nicht gut durchdacht. Zum einen macht er ganz schön Geräusche und quietscht teilweise. Zum anderen ist die Zeitschaltuhr nicht nutzbar weil ein komisches Restvibriren bleibt wenn der Motor aus sein sollte. In unruhigen Phasen lassen wir ihn daher nachts zeitweise durchlaufen.


    Langsam komme ich zu dem Schluss mich mit den Nonomos anzufreunden, weil ich gar keine andere Wahl habe. Nur den Gedanken sie doch zeitweise ins Bett zu legen werde ich nicht ganz los.....


    2 Gestelle für den Urlaub zu kaufen wird natürlich wahnsinnig teuer. Das sind ja gerade mal 300€....


  • so wie ich das verstanden habe, müssen sie doch wegen der Umbetterei wieder in den schlaf gewiegt werden und nicht wegen der fläschchen, oder? probier es einfach mal aus.


    ansonsten kommt es wirklich auf deinen leidensdruck an, wie hier auch alle sagen


    Das Aufwachen haben wir sowohl wegen der Flaschen als auch wegen der Umlegerei.


    Mein Leidensdruck ist riesig und ich mag wirklich nicht mehr jede Nacht stundenlang neben den Nonomos sitzen uns in den Schlaf schaukeln. Gerade unser Mädchen wird vor Mitternacht teilweise im 30 Minuten Takt wach. Das hat nichts mit Umlegen zu tun denn wir lassen sie ja da immer in der Nonomo. Jedes mal muss jemand hinrennenund, meist den Schnuller wieder reinstecken und mindestens 10 Minuten schaukeln.
    Ich hatte die Hoffnung das sie im Bett besser schlafen kann wenn sie das Schaukeln nicht mehr braucht.
    Ich bekomm sie aber mit allem guten Willen nicht woanders zum einschlafen. Sie brüllt im Bett (sowohl in ihrem als auch unserem)und auch auf dem Arm nur ohne Ende, egal wie ich versuche sie zu beruhigen. Ich hab das Gefühl ich hab keine Wahl und muss sie in ihrer Nonomo lassen. Wenn sie da nur wenigstens auch anständig schlafen würde.
    Es ist zum verzweifeln:(

  • Gerade unser Mädchen wird vor Mitternacht teilweise im 30 Minuten Takt wach. Das hat nichts mit Umlegen zu tun denn wir lassen sie ja da immer in der Nonomo. Jedes mal muss jemand hinrennenund, meist den Schnuller wieder reinstecken und mindestens 10 Minuten schaukeln.

    wenn ich mich richtig erinnrere, hatten wir das aber genau in diesem Alter auch, ganz ohne Nonomos, Umbetten etc. Wir fanden es auch zu Verzweifeln und fürchterlich anstrengend. Es hat sich ganz von selbst wieder geändert. Ich weiß, das nützt einem immer so gaaaaaar nicht wenn man unglaublich müde ist und einfach nur schlafen will....

  • "Das Aufwachen haben wir sowohl wegen der Flaschen als auch wegen der Umlegerei."


    dann würde ich es wirklich mal austesten, wie es ist, wenn du sie in der nonomo lässt und ihnen dort das fläschchen gibst - vielleicht schlafen sie dann tatsächlich gleich wieder ein oder zumindest häufiger, wenn der faktor umlegen wegfällt.


    ja, es ist total nervenzehrend, ich erinner mich auch dran. wir haben das auch nur hinbekommen, weil mein mann und ich eine zeitlang in schichten geschlafen haben, so dass jeder wenigstens eine mütze schlaf pro nacht bekam. mein mann ist in einer phase um 8 ins bett gegangen, um 4 aufgestanden (immerhin 6 stunden schlaf am stück, ein traum für viele in der zeit) und ich hab bis 4 versucht zu schlafen, was ich konnte, und hab dann immerhin von 4-8 uhr am stück geschlafen. oder wenn die kinderfrau morgens kam auch mal länger. manche nächte - aber selten - habe ich auch aus verzweiflung neben den federwiegen auf einer gästematratze gelegen, um sie sofort anzustupsen, wenn sich da was rührte. furchtbar war das, diese panik immer, o jeh, da bewegt sich was, aber zum glück keine lange phase. schwieriger war für uns, wie gesagt, diese ewig lange nachtflaschenzeit.


    wir hatten übrigens nicht diese teuren nonomos, sondern federwiegen + selbstgekaufte weidenkörbe dazu. das ist wesentlich günstiger, selbst diese netze, die bestandteil unserer federwiege war, braucht man im grunde nicht, sondern nur eine feder. klassisch urlaub hatten wir aber auch erstmal nicht gemacht, nur bei den schwiegereltern und da durften wir dann zwei löcher für die federwiegen bohren. theoretisch würde es für einen urlaub woanders reichen, wenn da zwei belastungsfähige haken in den decken sind.

  • unser Mädchen wird vor Mitternacht teilweise im 30 Minuten Takt wach.


    Sie brüllt im Bett (sowohl in ihrem als auch unserem)und auch auf dem Arm nur ohne Ende, egal wie ich versuche sie zu beruhigen.


    Irgendwie kam mir beim Lesen gerade das KISS-Syndrom in den Sinn. Ist in diese Richtung schon mal gedacht worden?