Wie macht ihr das wenn ihr allein seid?

  • Hallo liebe Mamis...


    Unsere Zwillis kamen 13 Wochen zu zeitig und lagen deswegen auch 2 1/2 Monate noch im Krankenhaus. Den 1. Monat nach dem die 2 entlassen worden war mein Mann mit daheim und nun haben wir das Vergnügen das zu 3. Zu wuppen da mein Mann wieder arbeiten geht.


    Und nun frage ich mich echt: wie um GOTTES Willen habt ihr das hinbekommen _nullahnung_ ???


    Ich habe gefühlt immer ein Kind auf dem Arm. Dass der Haushalt nun nicht mehr in dem Ausmaß erledigt werden kann wie vor den Kindern war mir bewusst aber so gar nichts machen können macht mich schon unzufrieden.


    Vielleicht habt ihr ja Tipps wie man zusammen Flasche geben kann ? Bei mir artet das in der reinsten Katastrophe aus. Beide trinken dann weniger und ich muss ständig unterbrechen da beide so häufig bäuern müssen. Also mache ich es grad getrennt, was natürlich her zeitintensiv ist.


    Und noch eine Frage. Wie macht oder habt ihr es mit den Raus gehen gemacht? Da ich beiden nacheinander Flasche gebe und beide so wahnsinnig langsam trinken brauche ich oft 1 1/2-2 Stunden, dann noch abpumpen. Dann die Kids oft wecken um sie anzuziehen und eh wir draußen sind können wir fast schon wieder rein weil beide wieder Hunger haben. Ich bin sehr gern draußen aber es ist oft dass ich dann gar keine richtige Lust habe...


    Also Mädels, vielleicht habt ihr noch Tipps für mich...


    Schöne Woche ihr Fleißigen sm_ww

  • Hallo,
    nur kurz da ich unterwegs bin .


    Ich hatte beide auch abwechselnt die Flasche gegeben das hat zwar immer sehr lange gedauert wie du schreibst aber es wird besser .


    Wenn beide gleichzeitig Hunger hatten habe ich eine Decke aufs Sofa gelegt und den einen Rechts und den anderen Links die Falsche gegeben .



    Für Unterwegs habe ich eine Thermoskanne mit und das Pulver das ging sehr gut selbes Prinzip wie auf den Sofa .


    Da mein Haushalt auch nie so war wie vorher habe ich mir eine Haushaltshilfe engangiert sie hat einmal in der Woche gross sauber gemacht und ich eben die Kleinigkeiten wie Wäsche-Staubwischen...etc


    Ich wünsche dir viel Kraft
    Lieben Gruß
    Paris

  • Ich hab mich bequem auf das Sofa oder das Bett gesetzt. Beine breit. Kissen zwischen die Beine. Kinder mit dem Kopf auf meinen Oberschenkel Popo auf das Kissen. Und dann Flasche Rein (quasi von hinten) wenn einer zuerst fertig war Kissen zu Seite das nur einer noch drauf liegt und das andere Kind "übers Knie gelegt"


    So konnte ich rücken klopfen und füttern gleichzeitig machen. Dann fix anziehen und raus. Immer zum "Mittagsschlaf" die Kids haben an guten Tagen bis zu 6 Stunden geschlafen ;)


    Mit dem abpumpen habe ich aufgehört als mein Mann wieder arbeiten gegangen ist. Der zusätzliche Stress war es mir nicht wert und hat uns alle mehr kaputt gemacht als zu helfen.


    Wir haben dann abends immer die Flaschen für den nächsten Tag fertig gemacht.


    Also Pulver in die Flaschen rein. Und den Wasserkocher angeschmissen Wasser aufkochen.


    Wenn mein Mann morgens zur Arbeit ist hat er das kalte Wasser in eine Flasche abgefüllt und hat neues gekocht und in die thermoskanne gefüllt.


    So konnte ich morgens dann direkt loslegen mit füttern etc.




    Haushalt... 1-2x die Woche habe ich jmd zum mittagsspaziergang mit den Kids raus geschickt. (Hier geht z.b auch ein nschbarskind das sich nen zehner dazu verdienen mag ;)

  • Hallo Nadine,


    erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinen Zwergen und hallo bei uns im Forum _welcomestars_


    Meine Mädchen sind mittlerweile 2,5 Jahre alt und immer wenn mir jemand sagt wie gern er doch auch Zwillinge hätte dem sage ich "Das glaubst du nur" _bsssssss_


    So nun zu deinen "Problemen" die glaub ich hier jeder am Anfang oder auch später noch hatte.
    Zum gemeinsam Füttern hatten wir zwei Babywippen, da hab ich mich dazwischen auf den Boden gesetzt und das klappte mit ein wenig Übung sehr gut.
    Vielleicht besorgst du dir auch ein Tragetuch oder eine Maduca, so kannst du zumindest ein Baby tragen und nebenbei z.B. staubsaugen oder ein wenig aufräumen.
    Es ist ganz normal, dass man am Anfang gefühlt den ganzen Tag mit der Grundversorgung der Kinder beschäftigt ist, aber bald wird sich das auch zu 3. einschaukeln und du wirst sehen, dass dann auch ein kleiner Spaziergang jeden Tag möglich ist.
    Lass dir und deinen Kindern Zeit euren Rythmus zu finden auch wenn es schwer ist wenn die Wohnung im Chaos versinkt.


    DU SCHAFFST DAS!!! _daumdrück_


    LG Steffi

  • Haushalt: vergiss es einfach, schafft auch keiner.
    Flaschen gleichzeitig: Maxi Cosi, und nach einander bäuern lassen. Meine haben auch immer 40 Minuten bis1,5 Stunden pro Flasche gebraucht. Ich habe alledings nach 2 Wochen aufgegeben zu pumpen. Den Stress und die Zeit waren mir nicht wert, denn sie doppelte Menge getrunken haben, als ich abgepumpt habe.
    Rausgehen: meine haben sehr wenig geschlafen (15 Minuten nach der Flasche und dann 3 Stunden wach). Dadurch musste ich sie nicht wecken. Eher sie haben unterwegs geschlafen. Nach der Flasche schnell anziehen in den KiWa und für 1 Stunde raus, meistens nachmittags. Für Winter habe ich die Columbia - Schneeanzüge gehabt, drunter nur Body, Strampler (haben sie ja sowieso an) + Mütze und Schneeanzug, fertig. Die Schneeanzüge haben klappen für Hände und Füße, braucht man keine Decke, keine Hanschuhe etc.

  • Hallo,


    Erstmal wünsche ich dir viel mut und Kraft für die kommende Zeit!


    Meine Jungs waren auch 10 Wochen zu früh dran... und nach dem Spital bei stand ich alleine, da mein Mann sofort wieder arbeiten musste...
    ich war bei jeder Gelegenheit draussen, weil es uns allen drei gut getan hat.
    Schoppen im Doppel auf der Couch mit Hilfe von einem stillkissen. Mama davor kniend. Später dann die Nuna Leaf Wippe und Mama dazwischen sitzend.


    Haushalt: ein Kind im ergobaby, dass andere im Tuch. Oder im fahrbaren Laufstall dabei...


    Einfach zeitlich an die Kinder anpassen und auch die kleinen Ruhepausen geniessen...
    Falls sich jemand an deinen Haushalt stört, ich habe immer jeden angeboten Hand anzulegen... da kamen schnell keine Kommentare mehr ;/)


    Kinder habe ich morgens gleich angezogen und nur nen Mucki Säcke in der Schale gehabt. Reinlegen zumachen, Mütze fertig und raus...


    Unterwegs Fläschchen wie oben schon geschrieben mit thermoskanne... geht schnell und klasse... Decke unter muckisack, damit ca 30grad Oberkörper hoch und gleichzeitig Fläschchen geben...
    Im Auto: ein Kind zum Spielen auf Decke in den Beifahrer-Fussraum ( so kommt es aus der Schale raus), ein Fläschchen geben und dann auswechseln ( geht auch im Kofferraum ( wir haben einen Sharan, v.a wenn es regnet)...


    Zur Meiner Erholung hat mein Mann abends ab 19.30 Uhr die Kinder Übernommen... schnell Pumpen, ab ins Bett... gegen 23-24 Uhr habe ich ihn wieder abgelöst --> 4 Stunden Schlaf am Stück ohne immer im lauerstatus zu sein sind Wellness pur :)


    Versuche dich aus und traue dich! Wenn es nicht klappte war ich auch nach 10 min wieder zu Hause... aber um so häufiger du es versuchst umso mehr gewöhnen sich deine Kinder und du daran!


    Wünsche dir viel Erfolg und Spass beim Ausprobieren!

  • Orrr so viele Antworten und liebe Tipps _herzi_


    Ja das stimmt. Das pumpen ist sehr nervig und noch schlimmer sehr zeitaufwendig. Tu mich da bisschen schwer mit abstillen weil beide durch die Pre die ich zufütter (bei mir reicht es auch nur für eine halbe Mahlzeit) die kleinen so Blähungen haben. Aber ich glaube man hat halt 4 Monate Alles gegeben. Da brauch man auch kein schlechtes Gewissen haben.


    Das mit dem Füttern probier ich. Wenn Übung den Meister macht wäre es doch gelacht wenn wir das nicht hin bekommen

  • Hallo Nadine


    Herzlichen Glückwunsch zur Geburt der beiden!!!


    Hast du noch Möglichkeiten Hilfe zu bekommen? Eine Oma zum Kinderwagenschieben oder Babies füttern? Ich hatte keine Frühchen , hab komplett gestillt (sehr müsam) , hab immer voll weitergepowert mit dem Ergebnis, dass es mir im ersten Jahr der Zwillinge mehrmals gesundheitlich sehr schlecht ging und ich sie kaum versorgen konnte..... Pass bitte auf dich auf ,nimm alle Hilfe in Anspruch.
    Mir hat das Spazieren fahren nach der Schwagerschaft sehr gut getan. Meist hab ich sie zur Mittagszeit herumgefahren , als ich abschätzen konnte, wann es mal eine Weile ohne Hunger geht...
    Zu Hause habe ich oft ein Baby im Tragetuch gehabt um die Schlafenszeiten zu synchronisieren....


    LG

  • hallo und Glückwunsch zu deinen Mäusen.


    Du hast ja schon viele super Tipps bekommen. Das wichtigste ist aber das du alles was dich stresst erstmal vernachlässigst. Du und deine Kinder sind das wichtigste. Grade bei den ersten hat man ja doch irgendwie immer das Gefühl alles richtig machen zu müssen. Mach es einfach so wie es dir dein Bauchgefühl sagt.


    Die Kinder und ich waren auch immer zur Mittagszeit draußen und hatten immer Kannen mit heißen und mit kalten Wasser dabei. so wurde notfalls draußen gefüttert. wenn du gar keine Lust hast raus zugehen, vielleicht hast du eine gute Freundin die Lust hat mit dir spazieren zu gehen. Ich war seit den Jungs so gut wie immer allein mit den Kindern und fand es sehr schön mal mit Erwachsenen, Erwachsenenthemen zu besprechen.


    Mach dir auf jeden Fall keine sorgen das wird sich alles einspielen. Die Kinder werden so schnell größer dann klappt es auch fix mit dem Fläschchen selbst halten usw.

  • Herzlichen Glückwunsch zu deinen beiden.
    Mein Mann ist auch nach 5 Wochen wieder arbeiten gegangen und das Abpumpen habe ich dann 2 Wochen später ganz aufgegeben. Ich hatte mir zwar auch vorgenommen das Ganze deutlich länger durchzuhalten, aber die Milchmenge hat dann doch ziemlich schnell abgenommen, nachdem ich auch den Abpumprhythmus nicht mehr so wirklich einhalten konnte und dann war es mir den Stress doch nicht mehr wert. Aber ich glaube sie sind auch so ganz gut gewachsen sm_;
    Gefüttert habe ich am Anfang meist nacheinander, wobei wir auch eher zwei schnelle Trinker hatten. Und später habe ich sie dann nebeneinander aufs Stillkissen gelegt und ihnen gleichzeitig die Flasche gegeben. Wer als erstes fertig war wurde zum Bäuerchen machen über den Oberschenkel gehängt. Mit Blähungen hatte unser Junge auch ganz gut zu kämpfen, wir haben ihm dann in jede Flasche ein wenig Sab*Simplex mit rein gemischt, dadurch wurde es besser.
    Raus gegangen bin ich auch meistens zu einer Zeit wo ich wusste, dass beide satt sind und schnell einschlafen. Tagsüber habe ich mir oft einen im Tragetuch umgebunden, dass ich dann den zweiten bequem auf dem Arm tragen konnte und Haushalt wurde abends erledigt wenn mein Mann zurück war und wir uns jeder einen umgebunden hatten. Dann waren die Hände frei zum Fläschen spülen etc. Aber so im nachhinein betrachtet ging die erste Zeit schon irgendwie schnell rum und ich kann mich gar nicht mehr so genau an alles erinnern. Ich weiß nur noch, dass am Anfang sehr lange die Nächte der reinste Albtraum waren und die Tage waren ganz in Ordnung. Jetzt nach 3 Jahren gehen die Nächte halbwegs, dafür ist es tagsüber ein ewiger Kampf _bsssssss_

  • Hallo,


    ich habe meine in ein großes Stillkissen gelegt und dann noch die MiniStillkissen unters Kinn. In diese habe ich die Fläschchen gelegt, sodass ich die Arme frei hatte um beim Bäuerchen zu helfen oder eine freie Hand für den Großen. Mit diesen Flaschen "Pura*Kiki isolierte Babyflasche 250ml - Edelstahl" können sie mit dem kleinen Stillkissen unter dem Kinn auch im Kinderwagen liegend gut trinken. So habe ich meinen Großen in den Kindi gebracht und abgeholt. Sonst hätte ich es auch nicht geschafft.
    Und känguruhen kannst du zwecks Bindung und Nähe ja immer noch, wenn nur einer schläft oder gerade jemand da ist, der auf den zweiten aufpasst. Durch Unterstützung von Familie kenne ich "Wellcome" nur auf dem Papier. Aber diese Unterstützung soll auch toll sein.
    Alles Gute!

  • Hallo,


    Und auch von mir herzlichen Glückwunsch.


    Fürs spazieren gehen habe ich auch nicht extra angezogen sondern hatte die Säckchen, einen für jeden im Maxi Cosi und dasselbe noch mal im Kinderwagen. Da kann man wenn es kälter wird noch decken oder warme kirschkernsäckchen mit reinlegen.


    Thema Haushalt: war am Anfang schwer hab mir viel Stress gemacht. Mittlerweile mach ich 5 Minuten aufräumen, in jedem Raum nur 5 Minuten...auser Küche. Oft mit Kind auf dem Rücken. Jetzt sind sie 10 Monate alt und wenn sie abends im Bett sind mach ich noch die Fläschchen sauber und dann nix mehr.


    Beim Füttern habe ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht, ein Stillkissen um mich rum gelegt. Die Köpfe der beiden waren vor meinem Bauch und wenn einer Bäuern musste bin ich mit dem Arm unter den Rücken, das Köpfchen in der Handfläche und hab ihn leicht hoch genommen oder an die Schulter gelegt. So konnte ich sie hoch nehmen und ablegen und weiter füttern wie sie es brauchten.
    Abpumpen hab ich bei der großen nach 6Wochen aufgegeben und bei den kleinen nach vier Wochen (hat nicht mal für ne halbe Flasche für einen gereicht). Also für mein Empfinden ist 4 Monate durchhalten echt der Hammer.


    Sprich doch mal mit ner Hebamme über das Problem mit den Blähungen. Welche Nahrung nimmst Du? HA oder die normale Pre?

  • Hi


    meine sind inzwischen 11 8_h aber da kann ich mich noch gut dran erinnern.


    hier mal kurz und kanpp was mir einfällt.


    1. ich habe auch Babywippen zum Flaschegeben genutzt
    bzw. ich habe einen gestillt, dem anderen Flasche gegeben (wenn das eine Option für Dich ist - mich hat es total "befreit" - ich war zurfrieden weil sie Muttermilch bekamen aber ich hatte auch das Gefühl ich geh nicht unter in Stillen und Abpumpen) - und beim nächsten Mal umgekehrt.


    2. Die Flaschen zum Geben alle vorbereitet, Abends Flaschen sterilisert bzw ausgewaschen (das war dann aber auch der letzte Akt des Tages und ich habe es nicht gemocht _bsssssss_sm_baby_schlafen ) , morgens mit Pulver befüllt, Thermoskanne nachts genutzt, tagsüber Wasserkocher +abgekochtes Wasser.


    3. Laufgitter im Wohnzimmer gehabt sm_daumen - ich gehörte glücklicherweise zu den Müttern, die den Haushalt, Duschen etc. ohne große Probleme gewuppt bekommen haben. Haushalt hiess aber Küche und Bad ok, der Rest am Wochenende (mein mann hat dann geholfen). Ich bin aber auch früh immer normal aufgestanden, hab die Kinder und mich erstmal fertig gemacht und mich dann tagsüber oder auch mal gleich nach dem Frühstück hingelegt. Ich habe die Kinder nach dem Füttern in das Laufgitter gelegt und dann die Küche fertig gemacht. So konnte nichts passieren, ich konnte mit ihnen sprechen und Kontakt haben. Oder sie schliefen ein aber da habe ich auch meist die Zeit zum Schlafen (auf der Couch neben dem Laufgitter) genutzt.
    Das Laufgitter war sehr lange unser Begleiter. Sie haben auch nicht protestiert, denn ich war ja drum herum und sie hatten sich. Ich fand es einfach super, da es eine sichere Sache war, wenn man auf Toilette ging, der Postbote klingelte oder eben man was zu erledigen hatte.


    4. Draussen war ich meist eine kleine Runde vor- oder nachmittags. Draussen Sachen erledigen habe ich nur gemacht, wenn es für mich keinen Stress bedeutete, also dadurch auch kein Babyschwimmen und zur Krabbelgruppe nur, wenn es zeitlich passte und ich mich nicht unter Stress gesetzt fühlte.


    Alles gute
    Jana

  • Ich hab die Kinder tagsüber immer nebeneinander liegend auf dem Bett mit Fläschchen gefüttert. Nachts meist nacheinander. Später dann beide in den Babywippen nebeneinander.


    Das mit dem Rausgehen und anziehen im Winter fand ich auch immer sehr nervig. Würde heute im Nachhinein in einen warmen Übersack oder so investieren und da die Kinder einfach im Strampler reinstecken. Das spart mit Sicherheit Nerven.


    Ich erinnere mich sonst nicht an viele Details....Weiß nur noch, dass es nach 4 Monaten Abpumpen ein Befreiungsschlag war, abzustillen! Hatte immer 6 Monate als Ziel vor Augen, wegen der Empfehlungen. Aber wenn es nicht geht, dann geht es einfach nicht. Man muss sich nicht tot machen. Da haben die Kinder auch nix von ;) Ich konnte mich dann auch ohne Ende mit Kaffee vollpumpen und die Tage waren auf einmal etwas leichter ohne die bleierne Müdigkeit! ;)


    Alles Gute dir!!

  • Herzlichen Glückwunsch zur Geburt!


    In vielen Städten gibt es "Wellcome", die junge Familien eine Zeitlang unterstützen können. Wie das genau funktioniert, weiß ich leider nicht, aber das kannst Du sicher googlen.


    Ich habe immer beide gleichzeitig gestillt oder gefüttert, alles andere war viel zu zeitaufwändig, da es noch ein Geschwisterkind gibt. Du hast doch sicher eine Hebamme. Vielleicht lernen die beiden, von der Brust zu trinken. Dann würde das Abpumpen entfallen.


    Beim Flaschegeben habe ich beide auf den Teppich gelegt, Köpfchen auf das Stillkissen und mich davor gesetzt.


    Und in meinem Haushalt gab es Ecken, die in den ersten zwei Jahren bestimmt sehr selten jemand gereinigt hat, trotz Haushaltshilfe, die einmal pro Woche kam.


    Und es wird wirklich besser. Die ersten zwei Jahre waren anstrengend, aber seitdem hat das Zwillingsleben für Kinder und Eltern mehr Vor- als Nachteile.

  • Ja, eine Hilfe von Wellcome hatte ich auch.
    Man ruft dort an und klärt, welche Hilfe man braucht. Dann suchen sie jemand. Man spendet dann pro Einsatz.
    Man muss aber vorher für sich klären, ob man jemand fremden mit den Kindern alleine lassen will.
    Und auch jemanden zu finden, der sich Zwillinge zutraut...
    Zu uns kam eine ganz ganz liebe Frau. Aber ich habe mich nicht getraut sie alleine mit den Kindern rausgehen zu lassen. Leider war sonst niemand verfügbar. Deshalb waren wir zusammen drin. Da hat sie mich dann leider etwas zugetextet...das war mir dann zu anstrengend. Sie hat es nicht böse gemeint, aber ich war einfach so müde.
    Eine Haushaltshilfe hätte mir da mehr gebracht. Jemand der mal was gesundes kocht und putzten hilft...
    Aber anrufen bei wellcome schadet nicht. Man kann viel im Telefonat klären. Sie sind super nett u d versuchen zu helfen wie es geht. Man braucht vielleicht etwas Glück jemand passenden zu finden..!

  • Hallo
    erstmal herzlich Willkommen und Gratulation zu deinen 2!


    Meine sind ähnlich wie Deine zu früh gewesen, nach 2 Monaten Klink war mein Mann auch einen Monat zuhause, danach war ich auch tagsüber alleine.


    1.) Füttern: Stillen hat leider nicht funktioniert deswegen die Flasche, ich hab mir das Zwillingsstillkissen umgeschnallt, einen Links und rechts aufs Sofa gelegt und dann die zwei draufgelegt in "Football" Haltung und dann die Flaschen gleichzeitig gegeben, wenn einer fertig war kurz mit einer Hand und Kopf/Rückenund leicht hochgehoben oder über die Schulter mit einer Hand gelegt.
    Anfangs musste ich die Köpfe noch etwas auspolstern mit Tüchern das sie gut lagen, aber die werden größer und das geht dann von mal zu mal besser.... anfangs mussten wir uns häufiger umziehen ;) wenn ich unterwegs war, hab ich einzeln gefüttert. Sobald einer nur ein Hungerzeichen gab wurde der als ersters gefüttert.


    2.) Flaschen vorbereiten: Um es zu beschleunigen und nicht immer erst ein Schreikonzert zu haben, habe ich Flaschen vorbereitet, das heißt mit kaltem abgekochtem Wasser zur Hälfte die prenahrung angerührt und in den Kühlschrank gestellt, dann abgekochtes heißes Wasser in der Thermoskanne und man muss nur noch auffüllen.... das perfekte Mischungsverhältnis warm/kalt hast dann schnell raus. Wir kleben mittlerweile Malerkrepp drauf und schreiben nur eine Zahl drauf, dann weiß mein Mann mit wieviel er die Flasche auffüllen muss und umgekehrt ich auch. Für unterwegs nehme ich mehr kaltes Wasser zu anrühren, da sie dann nicht so gekühlt sind wie nachts im Kühlschrank. Mischung dann nicht 50/50 sondern eher 60/40. Aber so hast sehr schnell -trinktemperierte- Flaschen


    3.) Bähungen: Meine Hebamme hat mir geraten die Prenahrung mit kaltem Fencheltee anzurühren, ich bin der Meinung das hilft


    4.) Abpumpen: NAchdem mein Mann wieder arbeiten ist hab ich die Häufigkeit des Abpumpens auf zweimal täglch reduziert. So pumpe ich morgens ab, was manchmal auch mittags wird, jenachdem wie die beiden es zulassen. Das andere Mal abends entspannt wenn mein Mann da ist. Ich habe bewußt die Häufigkeit reduziert, anfangs habe ich noch 5 mal am Tag gepumpt, aber wenn die beiden mich dann mal gut beschäftigten und ich erst mittags/ nachmittags abpumpen konnte hatte ich oft einen üblen Milchstau, mit zweimal täglich hab ich damit jetzt keine Probleme mehr. Allerdings ist die Milchmenge dann auch weiter geschrumpft, aber so bekommen sie einmal am Tag Muttermilch.


    5.) Haushalt: es gibt Tage da kann ich aufräumen und es gibt Tage da geht es nicht, das musste ich akzeptieren. Dann hatten wir einen Rhythmus gefunden und ich habe etwas Hausarbeit hinbekommen, doch jetzt sind sie größer geworden und die Schlafphasen werden kürzer und außerdem wollen Sie jetzt bespaßt werden, das heißt Haushalt bleibt liegen .. aber das ist dann halt so. Wir machen oft abends udn am Wochenende dann Haushalt, wenn wir zu zweit sind oder die Kinde schon im Bett sind.


    6.) und das fande ich den besten Tipp: Wir können Dir alle unsere Tipps geben und Vorschläge machen, aber letztendlich musst DU für Euch die beste Lösung finden. Ich hab auch diverse Dinge propbiert bis ich beim ZWillingsstillkissen und parallel füttern gelandet bin, das war auch nicht die beste Lösung aber die für uns damals praktikabelste Lösung... und mittlerweile fütter ich beide hintereinander oder auch mal im TripTrapp newborn..... Du wirst merken das Du selber im Alltag Routinen und Lösungen entwickelst und die Kinder werden größer und es wird leichter mit dem Füttern, denn auch die Abstände werden größer ;)


    DU machst das!! Tschaka!!!

  • Wir haben dann abends immer die Flaschen für den nächsten Tag fertig gemacht.

    Also Pulver in die Flaschen rein. Und den Wasserkocher angeschmissen Wasser aufkochen.

    Wenn mein Mann morgens zur Arbeit ist hat er das kalte Wasser in eine Flasche abgefüllt und hat neues gekocht und in die thermoskanne gefüllt.

    Das haben wir in etwa auch so gemacht. Vor allem ist eine absolute Orga notwendig. Wir hatten zig Kunststoffkisten in der Küche. Mit Flaschen, mit Deckeln, mit Schnullern usw usw. Bei uns kam aber auch noch dazu, dass eine der Mäuse per Sonde ernährt wurde und "nur" die ersten ml aus der Flasche bekam. Aber wir hatten quasi morgens (hat mein Mann gemacht) für den ganzen Tag die Flaschen fertig im Kühlschrank. Haben diese dann nur in den Fläschchenwärmer und notfalls auch mal in der Mikro warm gemacht. Sterilisieren hat dann abends mein Mann übernommen (als es sich eingespielt hatte, dann durchaus auch ich). Fürs Putzen hatten wir in der ersten Zeit auch jemanden.


    Inzwischen sind sie 5,5 Jahre alt sm_daumen

  • und mittlerweile fütter ich beide hintereinander oder auch mal im TripTrapp newborn..... Du wirst merken das Du selber im Alltag Routinen und Lösungen entwickelst und die Kinder werden größer und es wird leichter mit dem Füttern, denn auch die Abstände werden größer ;)

    Ich hab beide relativ schnell in solche Wippen gesetzt und ich saß auf dem Boden dazwischen. Und dann in jeder Hand eine Flasche. Wobei ich oft einfach auch nacheinander gefüttert habe. Beim Brei ging das dann ganz gut so dazwischen

  • Mir hat damals als Tipp geholfen: in ein altes Bettlaken zwei Löcher reinzuschneiden. Beim Füttern in der Wippe steckst du dort die Köpfe durch und hast ein Riesen-Lätzchen über Kinder/Wippe/Boden. Außerdem sind die Kinderhände versteckt und können dir die Flaschen nicht wegschubsen.